Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

viele von uns sind bewegt und in großer Sorge um die Menschen in der Ukraine. Der Krieg hat bisher etwa 1 Million Menschen, vorwiegend Kinder und Frauen, aus der Ukraine vertrieben. Einen Großteil ihres Hab und Gutes müssen die Flüchtenden zurücklassen. Nach ihrer Ankunft in den Nachbarländern wie Polen, Slowakei, Rumänien, Ungarn oder Moldawien stehen viele von ihnen nun vor dem Nichts.  

ADRA ist bei den Menschen vor Ort und lässt sie nicht allein.

#Unser Team ist gut vernetzt und arbeitet mit seinen Partnerbüros in der Ukraine und den anderen europäischen ADRA-Büros in den Nachbarländern sehr gut zusammen. Die Mitarbeiter von ADRA Ukraine sind alle wohlauf, worüber wir sehr dankbar sind. In der Ukraine koordiniert ADRA von zwei Standorten aus (Mariupol und Slovansk) die Nothilfe im Land. In schwer zugänglichen Gebieten werden die Menschen über digitale Medien und Telefon psychologisch und seelsorgerlich betreut. Für viele, die die beschwerliche Flucht über die Grenze geschafft haben, dient zum Beispiel der Bahnhof im polnischen Przemysl als erster sicherer Ort, an dem Kraft geschöpft werden kann. ADRA verteilt hier Nahrungsmittel und Willkommenspakete mit warmer Kleidung, damit die Geflüchteten erstmal mit dem Notwendigsten versorgt sind. Gutscheine, die bares Geld wert sind, lassen die erschöpften Familien flexibel auf ihre Bedürfnisse reagieren.

ADRA hat sich gemeinsam mit der Kirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland, dem Advent-Wohlfahrtswerk (AWW), der Theologischen Hochschule Friedensau (ThHF) sowie Vertretern des Arbeitskreises „Russischsprachige Adventisten in Deutschland“ getroffen, um konkrete Hilfe für die geflüchteten Menschen auf den Weg zu bringen. Hierfür wurde die Steuerungsgruppe desAktionsbündnisses „Gemeinsam für Flüchtlinge“ reaktiviert, um den Geflüchteten, die bei uns in Deutschland Schutz finden, gemeinsam zu helfen. Das Bündnis konnte bereits während der Flüchtlingskrise 2015 erfolgreich zusammenarbeiten und möchte an den Erfahrungen von damals anknüpfen. Die UNO rechnet mit über sechs Millionen Menschen, die in den nächsten Monaten in die Nachbarstaaten der Ukraine vertrieben werden.

Wie könnt Ihr helfen?

BETEN

Bitte betet für alle, die in Angst leben, für die Familien, die aus ihren Häusern fliehen und für diejenigen, die ihre Sicherheit riskieren, um anderen zu helfen.

SPENDEN

Geldspenden ermöglichen es dem Notfallteam von ADRA, flexibel zu sein und auf die verschiedenen Bedürfnisse einzugehen, die in dieser Krise gebraucht werden.

HELFEN

Wenn Ihr gemeinnützige Einrichtungen kennt, die Unterkünfte bereitstellen können, meldet Euch bei uns. Wenn Ihr Fahrdienste oder Begleitdienste für die geflüchteten Ukrainerinnen und Ukrainer zur Verfügung stellen möchtet, bitte meldet Euch bei uns. Hierfür haben wir ein Kontaktformular auf unserer Webseite https://adra.de/nothilfe-ukraine-formular/ eingerichtet. Habt ein wenig Geduld, wir treten dann mit Euch in Kontakt. Ausführliche Infos zum Einsatz in der Ukraine findet Ihr auf https://adra.de/nothilfe-ukraine.

Der Friede gehört zu unseren kostbarsten Gütern. Betet gemeinsam mit uns dafür, dass bald wieder Frieden einkehrt. Betet mit uns für die Leidtragenden in der Ukraine und helft mit, dass wir den Ukrainerinnen und Ukrainern ihre Not lindern können.

Bitte spendet unter dem Spendenstichwort: „Nothilfe Ukraine“ (IBAN DE87 6602 0500 0007 7040 00) oder auf https://adra.de/spendenformular/ oder über unsere Spendenaktion https://adra.de/spendenaktionen-emb/?cfd=ejxcm.

Danke!

Photo by Artem Podrez on <a href="https://www.pexels.com/photo/white-bird-on-persons-hand-7048694/" rel="nofollow">Pexels.com</a>

Der Ökumenische Rat Berlin-Brandenburg (ÖRBB) lädt ein zum Gebet für die Ukraine am 24.02.2022 um 18:30 Uhr in die Gedenkkirche Maria Regina Martyrum, Heckerdamm 230, 13627 Berlin-Charlottenburg.

„Wir sind entsetzt über den Krieg in der Ukraine und die Aggression Russlands gegen das ukrainische Volk. Wir wollen unsere Kirchen öffnen als Orte, an die wir unsere Fassungslosigkeit, Wut, Ohnmacht und Trauer tragen können und wo wir zugleich Gott um seinen Frieden bitten. Gott möge die Ukraine schützen und den Menschen in Russland, die für den Frieden stehen, Kraft schenken.“

Monsignore Dr. Hansjörg Günther, Vorsitzender des ÖRBB

Weitere Informationen auf der Website des ÖRBB »Weiterlesen